Das neue Jahr ist da! Der Start bietet eine hervorragende Gelegenheit, um Altgewohntes loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Das gilt nicht nur für gute Vorsätze, sondern auch für materielle Dinge. Gerade nach den Feiertagen, wenn mit Geschenken neue Gegenstände ins Haus kommen und überall noch Dekoration hängt und steht, wird oft erst richtig sichtbar, was sich über die Jahre alles angesammelt hat.
Inhaltsverzeichnis
- Neues Jahr – neue Ordnung
- Ausmisten ja – aber nur mit System
- Kritische Fragen und ehrliche Antworten
- Der Klassiker beim Ausmisten: Die Drei-Kisten-Methode
- Wohin mit Spenden?
- Fachgerechte Entsorgung
- Fazit: Weniger Ballast – mehr Wohlbefinden
Das Wichtigste in Kürze
- Mit frischem Schwung ins neue Jahr: Der Januar ist der ideale Monat, um Ihre Wohnung auszumisten und mit neuer Ordnung mehr Platz zu schaffen.
- Wohnung ausmisten mit System: Gehen Sie Raum für Raum oder nach klaren Kategorien vor, um sich nicht zu verzetteln und den Überblick zu verlieren.
- Nachhaltig entsorgen: Gute Stücke können Sie spenden oder verkaufen, alles andere müssen Sie fachgerecht entsorgen. Möglichkeiten dafür gibt es in der Schweiz genug.
- Professionelle Unterstützung: Nutzen Sie das Know-how von Fachleuten beim Entrümpeln und Entsorgen.
- Weniger ist – meistens – mehr: Regelmässiges Ausmisten schafft Platz und befreit auch den Geist von unnötigem Ballast.
Neues Jahr – neue Ordnung
Für das Projekt “Wohnung ausmisten” bietet der Januar eine ideale Ausgangsposition: Die Festtage sind verklungen, der Alltag kehrt wieder ein, und bei den meisten Menschen ist die Motivation für einen Neustart besonders gross. Bleibt die Frage: Wie kann ich am besten vorgehen? Wie entrümpele ich meine Wohnung effizient und nachhaltig, ohne dass es zu Stress und Frust kommt? Dafür möchten wir Ihnen mit diesem Beitrag nützliche Tipps geben.
Ausmisten ja – aber nur mit System
Einer der wichtigsten Tipps zuerst: Beginnen Sie Ihr Ausmisten nicht spontan und planlos, denn das endet oft im Chaos – und dann ist die Lust schnell verflogen. Es ist besser, sich klare Ziele zu setzen. Bewährt haben sich vor allem zwei Methoden. Gehen Sie entweder von Raum zu Raum vor und nehmen Sie sich jeweils einen Tag dafür Zeit. Oder teilen Sie allen Hausrat und alle Gegenstände, die Sie sichten wollen, in Kategorien ein. Beginnen Sie beispielsweise mit Kleidung. Am nächsten Tag oder Wochenende nehmen Sie sich Ihr Geschirr und Deko-Artikel vor. Im dritten Schritt durchforsten Sie das Spielzeug Ihrer Kinder usw.
Kritische Fragen und ehrliche Antworten
Allgemein empfehlen wir, sich bei jedem Gegenstand folgende kritische Fragen zu stellen und diese dann ehrlich zu beantworten:
- Habe ich diesen Gegenstand im letzten oder in den letzten zwei Jahren verwendet?
- Erfüllt er überhaupt noch seinen Zweck oder hat er eine konkrete Funktion in meinem Leben?
- Würde ich dieses Teil heute noch einmal kaufen?
- Könnten andere Menschen mehr Nutzen daraus ziehen?
- Ist der Gegenstand überhaupt noch in Ordnung oder sollte er entsorgt werden?
Der Klassiker beim Ausmisten: Die Drei-Kisten-Methode
Stellen Sie vor jedem Vorgang drei Kisten, Kartons oder Säcke bereit, die Sie bei Bedarf wie folgt beschriften:
– behalten
– spenden/verschenken/verkaufen
– entsorgen
So haben Sie alles im Griff und können sich später systematisch mit der jeweiligen Aufgabe beschäftigen. Was Sie behalten wollen, legen Sie dann zurück an seinen Platz, Spenden und Verkaufsartikel können vielleicht in den Keller wandern, Müll in die Garage.
Wohin mit Spenden?
In der Schweiz – und somit auch in den Kantonen Zürich und Aargau – gibt es zahlreiche gemeinnützige Organisationen, die gut erhaltene Kleidung und Hausrat annehmen und kostenlos oder für geringes Entgelt an bedürftige Personen weitergeben. Dazu zählen:
– Caritas: Sie betreibt in vielen Gemeinden Second-Hand-Läden.
– Heilsarmee/Brocki: Die Heilsarmee nimmt in ihren mehr als 20 Brocki-Filialen Dinge wie Bekleidung, Haushaltsartikel, Möbel und Bücher an und verkauft sie für gute Zwecke weiter.
– Andere Hilfswerke: Sie sind häufig spezialisiert auf Kategorien wie Elektronik, Sportartikel oder Spielzeug.
Vielleicht haben Sie aber auch Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen, denen Sie eine Freude machen können. Eine Idee, die zunehmend Anhänger findet: Treffen Sie sich mit Freunden zu Tauschaktionen, bei denen gebrauchte Dinge hin und her getauscht werden. Das ist nicht nur nützlich und nachhaltig, sondern macht den Beteiligten in der Regel sehr viel Spass.
Fachgerechte Entsorgung
Alle Dinge, die nicht mehr für eine Spende oder einen Verkauf geeignet sind, gehören in den Müll.
Aber Achtung: Elektrogeräte, chemische Produkte, abgelaufene Medikamente und ähnliches gehören nicht einfach in die Abfalltonne, sondern müssen fachgerecht entsorgt werden, wenn Sie kein Bussgeld riskieren wollen.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, wo was abzuliefern ist. Oder wenden Sie sich an unser Team vom UmzugsHaus. Wir übernehmen für Sie die professionelle Entsorgung.
In unserem Ratgeber “Nachhaltig umziehen” finden Sie auch noch weitere nützliche Hinweise zum Ausmisten und Entsorgen.
Fazit: Weniger Ballast – mehr Wohlbefinden
Manche Dinge sind mit Erinnerungen und Emotionen verbunden. Das kann es schwer machen, sie wegzugeben. Aber langfristig werden Sie sehen, wie befreiend es sein kann. Ein kleiner Trost: Fotografieren Sie Gegenstände, mit denen Sie sentimentale Stimmungen verbinden. So sind sie nicht ganz fort, nehmen aber auch keinen Platz mehr weg.
Wenn Sie mit dem Ausmisten fertig sind, geniessen Sie ihre neue Freiheit bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein. Dabei können Sie zudem für die Zukunft planen, indem Sie etwa die Regel “One in, one out” verinnerlichen: Für jeden Gegenstand der neu ins Haus kommt, muss ein alter weichen. Konsumieren Sie bewusster und fragen Sie sich vor jedem Kauf: “Brauche ich das tatsächlich?”
Wenn Sie beim Wohnung ausmisten die ganze Arbeit nicht allein erledigen wollen – Das UmzugsHaus steht Ihnen als professioneller Dienstleister gerne mit Rat und Tat zur Seite. Nehmen Sie dafür einfach Kontakt mit uns auf!